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ID: 507 (Conflict of Interest: K)

Als ChirurgIn im Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen

H.Schälicke
Ärzte ohne Grenzen e.V., Berlin

Einleitung

ÄRZTE OHNE GRENZEN ist eine internationale medizinische Nothilfeorganisation. Wir stehen Menschen bei, die durch bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen oder Epidemien in Not geraten. Unsere Teams arbeiten nach humanitären Prinzipien und helfen allen Menschen ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen oder religiösen Überzeugung. Für unsere Arbeit wurden wir 1999 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

Die Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN sind weltweit im Einsatz: Jährlich leisten mehr als 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Projekten in rund 70 Ländern medizinische Nothilfe. Im Jahr 2017 behandelten wir beispielsweise mehr als 10,6 Millionen Menschen ambulant und begleiteten fast 289.000 Geburten. Wir führten mehr als 2,5 Millionen Behandlungen gegen Malaria und etwa 110.000 größere chirurgische Eingriff durch. Dazu bauen wir Krankenhäuser und Gesundheitszentren auf, führen Wasser- und Sanitärmaßnahmen durch und realisieren Impfprogramme.

Unsere Teams setzen sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen zusammen. Neben medizinischem Personal arbeiten auch Expertinnen und Experten für Logistik und Technik sowie Fachkräfte für Administration und Finanzen in unseren Projekten.

Chirurginnen und Chirurgen versorgen in unseren Projekten unter anderem Menschen mit Schuss-, Stich- und Minenverletzungen. Darüber hinaus führen sie Notoperationen, Amputationen und Kaiserschnitte durch und sind für die Aus- und Fortbildung des OP- und Ambulanzpersonals zuständig.

Im Vortrag stellen Projektmitarbeitende von ÄRZTE OHNE GRENZEN die Organisation vor und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen im internationalen Hilfseinsatz. Die Zuhörerinnen und Zuhörer gewinnen Einblicke in den Arbeitsalltag und erfahren von den schönen, aber auch von den herausfordernden Seiten der Projektarbeit. Das genaue Vortragsthema wird auf den jeweiligen Veranstaltungsrahmen und die Zuhörerschaft angepasst.

Material und Methoden

Ergebnisse

Schlussfolgerung